Deutsche Getränke zum Abschied
Vom Pils bis zum Riesling: Wir stellen gute deutsche Getränke vor, bevor wir uns ganz in Ruhe verabschieden.
Wir lichtscheuen Gestalten aus dem Feuilleton wollten Ihnen perspektivisch mitteilen, dass wir uns fortan den guten deutschen Getränken widmen. Zwischen Literatur, Film und Musik haben wir die Schmuckschuber in Kisten geräumt, den Sekretärinnen einen großen Dankesstrauß Petersilie gebracht und uns dem Genuss zugewandt.
In unserem Büro, voller Dichterradierungen, Bushaltestellenfotografien und wohltemperierter Gläser, warten nun deutsche Klassiker: ein kräftiges Bier, ein eleganter Riesling und ein klarer Korn. Diese edlen Tropfen nennen wir weiterhin einfach „edle Tropfen“ – und sie begleiten uns bestens beim Abschied auf Zeit.
Für unseren Ausstand haben wir bereits mehrere Rundmails verfasst – zwischen den radikal duzenden Presseanfragen und den freudigen Familienmeldungen gehen sie allerdings erstaunlich schnell unter. Dabei soll es doch um das Wesentliche gehen: gute deutsche Getränke, sorgfältig ausgewählt und selbstverständlich „edle Tropfen“ genannt.
Ob würziger Riesling, frisches Pils, feiner Korn oder alkoholfreie Spezialität: Den Ort und das genaue Datum reichen wir noch nach. Vielleicht übermorgen, vielleicht in zwei Monaten – aber ganz sicher innerhalb dieses Jahres. Also: save the date und stoßen Sie mit uns an!
Klinsmann grinst nicht mehr
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Gleich, nur noch kurz austrinken
Kemmerich, Kramp-Karrenbauer, Klinsmann: Es ist so schwer, zu gehen. Noch komplizierter ist es, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Wir machen uns schon einmal bereit.
Wir lichtscheuen Gestalten aus dem Feuilleton wollten Ihnen perspektivisch mitteilen, dass wir uns aus unseren Geschäftsbereichen Literatur, Film, Musik, Fernsehen und Kuriositäten aus dem Netz zurückziehen werden. Wir haben schon fast alle unsere Schmuckschuber in Kisten geräumt, unseren stets zuvorkommenden Sekretärinnen einen großen Dankesstrauß Petersilie vorbeigebracht, sitzen nun selbstergriffen in unserem Gestühl, das genauso bequem ist, wie es sich unsere Leser hoffentlich vorstellen, und sehen uns um. Eigentlich ist es doch nett in unserem Büro, das übrigens auch genauso aussieht, wie es sich ein Großteil unserer Leserinnen vorstellt, voller Radierungen von Dichtern mit interessanten Perücken, Fotografien von sozialkritisch sehenswerten Bushaltestellen und dem einen oder anderen edlen Tropfen im Rollcontainer, die wir alle hier auch "edle Tropfen" nennen.
Wir haben auch bereits Rundmails für unseren Ausstand geschrieben, mehrfach, die gehen ja immer so schnell unter zwischen den radikal duzenden Presseabteilungsnachfragen ("Huhu, wollte mal nachfragen, ob Du schon Gelegenheit hattest...") und den Kindergeburtsmeldungen mancher Kollegen ("Total erschöpft, aber unendlich glücklich"). Vielleicht sollten wir noch eine Erinnerung schreiben, auf den Ort hinweisen und auf das Datum, aber da sind wir uns noch nicht sicher. Vielleicht in zwei Monaten, vielleicht in zehn, vielleicht übermorgen, ach, sagen wir: Innerhalb dieses Jahres, jedenfalls save the date!
Klinsmann grinst nicht mehr
Hallo. Ich bin ein kleiner Blindtext. Und zwar schon so lange ich denken kann. Es war nicht leicht zu verstehen, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man ergibt keinen Sinn. Wirklich keinen Sinn. Man wird zusammenhangslos eingeschoben und rumgedreht – und oftmals gar nicht erst gelesen. Aber bin ich allein deshalb ein schlechterer Text als andere? Na gut, ich werde nie in den Bestsellerlisten stehen.
Aber andere Texte schaffen das auch nicht. Und darum stört es mich nicht besonders blind zu sein. Und sollten Sie diese Zeilen noch immer lesen, so habe ich als kleiner Blindtext etwas geschafft, wovon all die richtigen und wichtigen Texte meist nur träumen.
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